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Helena
(Isabelle Adjani) wäre nie auf den Gedanken gekommen, Fred (Christopher
Lambert) auf ihre Party einzuladen. Doch irgendwie empfand sie seine Person
als interessant: Plötzlich war der blonde Punk im Smoking da. Genauso
plötzlich war er allerdings auch wieder verschwunden. Und mit ihm die
Papiere, die ihren schwerreichen, aber nicht ganz sauberen Ehemann schwer
belasten könnten. Ihr Auto findet man wenig später schrottreif mitten in
einem Metroeingang wieder. Telefonisch fordert er 50 Millionen Francs für die
Papiere - oder eine lange Nacht mit ihr...
"Subway"
ist einer der ersten Besson-Filme und zeigt schon deutliche eine Richtung des
mittlerweile sehr bekannten Regisseurs. Dieser Film zeigt dem Betrachter mit
relativ einfachen Mitteln eine komplett andere Welt, und das mit einer unheimlich
dichten Atmosphäre. Besson und der Rest der Crew wählten mit der Pariser
Untergrundbahn ein sehr interessantes Set mit einer sehr eigenen Wirkung. Vor
allem, wenn so viel Zeit der Geschichte ausschließlich in von Neonlicht
erhellten Gängen und Wartehallen spielt. Die Darsteller verkörpern gelungen
ihre plastischen aber sonst recht einfachen Rollen. Ähnlich gibt sich
allerdings auch die Geschichte - "einfach" lautet die Devise.
Dennoch wird eine spannende Story über die Liebe zwischen einem Dieb und
einer gelangweilten, reichen Ehefrau eines einflussreichen Mannes erzählt.
Stil und Look hat der Film, zudem ist er cool, und das ohne Waffengewalt.
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